digital herne business mit Netzlink und Ostfalia

Die digitale Welt von morgen schon heute denken

digital herne business mit Netzlink und Ostfalia

Unter dem Titel „Quartiere & Immobilien in der digitalen Stadt“ fand am 1.10. die erste Ausgabe der neuen hybriden Veranstaltungsreihe digital.herne.business statt. Hier trafen sich Vertreter aus Wirtschaft, Forschung und Politik und diskutierten anhand eigener Projektbeispiele über die smarte City von morgen.

Nach einer Begrüßung von Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda und einem Gesprächsaustausch der Organisatoren Holger Stoye (Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Herne mbH) und Pierre Golz (Chief Digital Officer der Stadt Herne) ging es mit Keynotes von Prof. Dr. Diederich Wermser der Ostfalia für angewandte Wissenschaften und unserem Geschäftsführer Sven-Ove Wähling hinein in eine diskussionsfreudige Veranstaltung.

Unter dem Titel „IoT-Lösungen für Smart City – Die Funknetze sind der kleinere Teil der Herausforderung“ gab Prof. Wermser einen Ausblick in den aktuellen Stand der Informationstechnologie und vor allem in die Entwicklungen des IoT (Intenet of Things) Bereiches. Er sprach über eines seiner aktuellen Smart Country Projekte, in dem smarte Technologie im Bereich der Forstentwicklung zum Einsatz kommt. Seine Prognose: Immer mehr Devices im Alltag und auch der Geschäftswelt werden künftig zu einem großen Internet of Things verknüpft. Ein modulares Baukastensystem ermöglicht es den dahinter agierenden IT-lern wiederum, die entsprechende Vernetzung aller Bestandteile zu gewährleisten.

Sven-Ove Wähling schloss sich mit seinem Vortrag zum Thema „Smart Workplaces in Smart Cities –  alles wird vernetzt“ nahtlos an diese These an und beleuchtete konkrete Projekte wie den smarten Arbeitsplatz anhand des Braunschweiger IT-Campus Westbahnhof, dem Einsatz von RTLS in Kliniken oder der digitalen Plattform SORMAS für Gesundheitsämter. Er machte deutlich, dass die Digitalisierung keineswegs ein Selbstzweck oder das Resultat Technik-begeisterter „weil es geht“-Vertreter ist, sondern, dass all diesen Modernisierungen ganz konkreter Nutzen für die Gesellschaft zu Buche steht: Veraltete und zeitraubende Prozesse werden Dank Technologie effizienter gestaltet um endlich mehr Zeit für  das Wesentliche zu haben: mehr Zeit für die Pflege von Patienten, mehr Zeit für schnellere Eindämmung von Seuchen und ein besseres Arbeitsumfeld für die Mitarbeitenden.

Bei der Veranstaltung waren gut 50 Vertreter aus Wirtschaft und Bildung vor Ort dabei, weitere rund 100 Gäste haben sich digital dazu geschaltet. Die Masse an Fragen, die über SMS oder WhatsApp während der Vorträge eingereicht werden konnten, zeigte deutlich, wie sehr die Beiträge das Interesse und der Zahn der Zeit getroffen wurden.

Impulsvorträge von Dr. Svenja Haferkamp (Leitung Unternehmenskommunikation der Thelen Holding GmbH), Christian Grzona (Director Sales & Marketing der evopark GmbH) und Frank Christian Hinrichs (Geschäftsführer der inno2Grid GmbH in Verbindung zum EUREF-Campus Berlin) hielten die Gäste eine weitere Stunde in ihrem Bann. Die Kernaussagen: Wer auf die Zukunft wartet, kommt definitiv zu spät. Schon vor einem Projekt muss genau darüber nachgedacht und mit eingeplant werden, wie die Welt zum Zeitpunkt der Fertigstellung aussehen wird und welche Bedarfe Anwohner in neuen Quartieren, Angestellte in modernen Geschäftsgebäuden oder auch der Bürger beim Parken seines Fahrzeuges benötigen werden.

Wir freuen uns, bei der Premiere dieses neuen Veranstaltungsformates dabei gewesen zu sein und sind, wie auch die anderen Redner noch bis in die Abendstunden in spannenden Diskussionen mit Gästen und Organisatoren der Stadt Herne versunken gewesen.

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