Netzlink auf dem Red Hat Summit 2016

Netzlink auf dem Red Hat Summit 2016

Netzlink auf dem Red Hat Summit 2016

Netzlink auf dem Red Hat Summit 2016

Der „Red Hat Summit“ in San Francisco ist die weltweit größte Versammlung von Kunden, Partnern und Open-Source-Mitwirkenden im Bereich Red Hat. Für Netzlink war in diesem Jahr Software Engineer Cornelio vor Ort mit dabei, um sich über die allerneuesten Entwicklungen in Sachen Open-Source-Technologien zu informieren, spannende Projekte live und in Farbe kennenzulernen und sich mit anderen Open-Source- und OpenStack-Experten aus aller Welt auszutauschen und zu vernetzen.

 
 

Zukunftstechnologien und mehr

Der „Red Hat Summit 2016“ deckte ein sehr breites Feld an Themen ab; eines der Highlights für den IT-Experten aus Braunschweig war die Veranstaltung „Containerizing Software Applications“, in der Best Practices und Praxisbeispiele zum Thema Container (insbesondere Docker) präsentiert wurden. Mithilfe dieser Technologie kann eine Software in einer standardisierten Einheit verpackt werden, die bereits alles enthält, was die Software für die Ausführung benötigt: Code, Laufzeitmodul, System-Tools, Systembibliotheken, etc. Mit Docker können Anwendungen also unabhängig von der Umgebung schnell, zuverlässig und einheitlich bereitgestellt werden; es ist eine Art virtuelle Maschine ohne die Hardwarevirtualisierungsschicht.

Netzlink auf dem Red Hat Summit 2016

Auch die Themen Ansible und Project Atomic standen für Software-Experte Cornelio auf dem Programm. Die Firma Ansible Inc. wurde 2015 von Red Hat gekauft; die Lösung Ansible beschäftigt sich mit Konfigurationsmanagement, Orchestrierung und der allgemeinen Administration von Computern. Das Project Atomic erleichtert eine anwendungsorientierte IT-Infrastruktur. Es bietet ein auf Container spezialisiertes Betriebssystem (Atomic OS), das atomare Updates und Rollbacks ermöglicht, Kubernetes (Container Cluster Manager) bereitstellt und Hackern gegenüber eine verringerte Angriffsfläche besitzt. Vor Ort wurde unter anderem demonstriert, wie man Ansible Container auf einem Atomic Host bereitstellen kann, wie sich ein Atomic Host mittels Ansible konfigurieren lässt und wie Debugging und Troubleshooting in einer minimalen Container-Umgebung realisiert werden können.

Netzlink auf dem Red Hat Summit 2016

Ein weiterer Punkt auf der Agenda war Ceph, eine hochskalierbare (Petabytes), widerstandsfähige und selbstheilende Software-Defined-Storage-Lösung, die auf einer x86-Prozessor-Architektur läuft. Bei 62% aller OpenStack Deployments und auch beim CERN-Projekt in der Schweiz ist Ceph DAS Storage Backend. Behandelt wurden zum Thema Ceph zum Beispiel die Erstellung komplexer Speicherregeln (CRUSH Rules) sowie die Cluster-Optimierung je nach Workload. Weiter ging es mit dem Packaging Lab, einem praktischen Workshop, in dem die Teilnehmer selbst aktiv wurden. Sie hatten nicht nur Aufgaben zu lösen, sondern lernten außerdem Best Practices für die Bereitstellung von diversen Applikationen für RPM[1]-basierte Systeme (RHEL, CentOS, Fedora, SuSe, etc.) kennen.

Expertenaustausch und Networking

Neben spannenden Fachvorträgen und Workshops bot der „Red Hat Summit 2016“ außerdem hervorragende Möglichkeiten zum Netzwerken und zum Austausch mit anderen Experten. Ob Fedora Community Meeting oder Project Atomic Community Meeting, spannende Gespräche waren garantiert, zum Beispiel darüber, wie problematische Themen und Anliegen an die Fedora Community herangetragen werden können. Auch über den möglichen Aufbau einer Linux-Ausbildung wurde eine Debatte angestoßen, die nun im Nachgang durch die gemeinsame Bearbeitung eines Anforderungskatalogs fortgeführt werden soll. Beim Atomic Project Meeting stand der Austausch über die Erfahrungen von Early Adopters sowie über aktuelle Hürden, die es für eine erfolgreiche Entwicklung zu überwinden gilt, im Mittelpunkt. Auch jenseits der Veranstaltungen wurde eifrig diskutiert, auf besonderes Interesse bei potentiellen Partnern stießen dabei Cornelios Beiträge zu Netzlinks innovativem Forschungsprojekt INAASCA (Integrated Network as a Service Solution as Part of Cloud IT Application Portfolio). Man darf gespannt sein, welche Synergien sich hier in Zukunft ergeben werden!

Informationen über brandneue technologische Innovationen, tolle, praktische Workshops für Erfahrungen aus erster Hand und der Austausch mit anderen führenden Köpfen im Bereich Open Source und OpenStack – Netzlink sagt „Danke!“ für ein tolles Event und freut sich darauf, dank Red Hat auch weiterhin ganz vorne mit dabei zu sein, wenn es um echte Zukunftstechnologien geht.

[1] RPM Package Manager ist ein freies Paketverwaltungs-System.

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