Klinkum Braunschweig

Herausforderung

Mit rund 1.600 Betten und mehr als 30 Kliniken und Instituten ist das Klinikum Braunschweig eines der größten Krankenhäuser in Niedersachsen. An fünf Standorten wird nahezu das gesamte medizinische Spektrum abgedeckt. Als Krankenhaus der Maximal-Versorgung arbeitet es für die ganze Region Braunschweig mit etwa 1 Millionen Einwohnern. Sekündlich müssen große Mengen sensibler Daten abgefragt, gespeichert, separat gesichert werden. Ein Netzwerkengpass darf niemals den Klinikumsablauf behindern. Jeder Mitarbeiter muss an seinem System jederzeit seine Aufgaben erfüllen können. Um die Netze müssen sich Profis kümmern. Dieses Team von Informatikern und Systemadministratoren sucht eine einfache und kostengünstige Lösung, um sein System besser pflegen zu können.

Die Netzlink Informationstechnik GmbH kann durch mehrjährige Erfahrungen im Bereich mobiler Entwicklung tatsächlich in­novative Systemlösungen für mittelständi­sche Unternehmen anbieten. Unsere Antwort auf die gewachsenen An­forderungen sind die Produkte unseres Mobile Secure Interaction Systems MOSIS – von Netzlink eigens dafür konzipiert, sich nahtlos und unaufwendig in bestehende IT-Systeme einzufügen.

Lösungsansatz

Netzlink hat für das Städtische Klinikum Braunschweig mit dem gezielten Einsatz von MOSIS im Projekt HITCaSe (Hospital Information Technology Calling Service) – eine auf das Klinikums-Netzwerk zugeschnittene Version von MOSIS IT-CaSe – die perfekte Lösung für eine kostengünstige und einfache hochverfügbare IT-Überwachung gefunden.

Für die Wartung der neuen Netztechnik überwacht MOSIS 24 Stunden am Tag kritische Punkte und alarmiert im Problemfall sofort die Techniker auf ihren mobilen Clients. Mit unserer mobilen IT-Lösung haben die Mitarbeiter ihre Systeme stets im Blick und können sofort eingreifen. Ob Werte zur Netzwerklast, Datenschutz oder Rechnerkapazität: Die Diagnosen auf dem mobilen Endgerät ermöglichen den Verantwortlichen kabellosen Überblick. Das heißt: Schneller und effizienter auf alle Vorfälle reagieren, aber auch die Reaktion der Techniker prüfen: HITCaSe gibt erst Ruhe, wenn alles perfekt funktioniert.

So arbeitet MOSIS HIT-CaSE: Vom MOSIS-Server aus prüft das HIT-CaSe Programm relevante Daten des Serverparks im Klinikum. Ist ein Parameter (z.B. eine übergroße Datei oder die Auslastung eines Netzknotens) über den festgelegten Wert gewachsen, sendet HIT-CaSe auf Grundlage des MOSIS-Systems einen “Help Call” auf ein mobiles Endgerät der Techniker. So angeklingelt erscheint ein “Alarm” auf dem Gerätedisplay. Dessen Auswahl erlaubt in einer einfachen Menüführung die Diagnose, ggf. sogar Dateiaktionen oder Modifikationen der Einstellungen. Ist das Problem schwerwiegender, kann über das Menü sofort ein Servicetechniker angerufen werden. Eine aktuelle Systemdiagnose wird dabei gleichzeitig übermittelt.

Keiner der Beteiligten muss ständig im Klinikum anwesend sein. Trotzdem werden die IT-Mitarbeiter schneller als vor der Einführung des neuen Systems auf Fehler aufmerksam und können sogar mobil einfach Eingriffe in die Netzwerksteuerung vornehmen.

Nutzen

Nach nur einem Jahr haben sich die Investitionen in MOSIS HIT-CaSe schon längst amortisiert: Im Vergleich zu anderen Methoden der IT-Wartung arbeitet es effektiver und verlässlicher bei geringerem Personalaufwand. MOSIS ist aber noch viel mehr.”Mobile Schnittstellen sollen einfach, sicher und zuverlässig sein”, stellt Vertriebsleiter Dipl.-Ing. Sven-Ove Wähling fest, “alle Komponenten einer Lösung müssen deswegen modernste Standards erfüllen. Als IBM-Buisnesspartner setzen wir auf Software-Architektur der IBM und entwickeln auf dieser Grundlage unsere Konzepte.” MOSIS wurde auf der Basis offener Softwarestandards entwickelt. MOSIS ist weder auf ein bestimmtes Endgerät noch eine spezielle Unternehmensanwendung zugeschnitten. Investitionen in MOSIS sind keine Sackgasse, sondern zukunftssicher und erweiterbar.

Veröffentlicht am 10 - 08 - 2010