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HSI Spagyrik
Braunschweig
Herausforderung Das 1985 in Rottweil gegründete Heinz-Spagyrik-Institut (HSI) verlegte seinen Firmensitz im Jahr 1990 nach Braunschweig. HSI beschäftigt sich mit naturheilkundlichen Blutuntersuchungen und der Herstellung von Medikamenten aus dem Blut des jeweiligen Patienten. Häufig entsteht der Kontakt via Arzt oder Heilpraktiker bei chronisch kranken Patienten. Aus biologischem Material des Patienten werden auf Anforderung durch den Arzt oder Heilpraktiker Medikamente für den Pat. hergestellt nach dem spagyrischen Verfahren und über eine Apotheke verschickt.
Die steigende Nachfrage nach Alternativen zu klassischen Behandlungsmethoden führte in den letzten Jahren zu einer wachsenden Anzahl an durchzuführenden Analysen. Dadurch wuchs auch das Datenvolumen, das gespeichert und verarbeitet werden musste. Die vorhandene Infrastruktur war diesen Anforderungen nicht mehr gewachsen und nicht mehr erweiterbar. Zur Verwaltung von Aufträgen nutzte die HSI-Spagyrik-Institut GmbH in ihrem Labor bisher eine Dbase-Datenbank mit einer unter DOS laufenden Nutzeroberfläche. Im Zuge einer Modernisierung der zu Grunde liegenden Hardware sollte das Datenbanksystem nun auf eine neue Plattform portiert werden und zusätzlich ein Web-Interface als Nutzeroberfläche geschaffen werden.
Lösungsansatz In einem ersten Schritt stattete Netzlink alle Arbeitsstationen des HSI mit neuer Hard- und Software aus, um eine bessere Performance des Systems zu erreichen. Die eingesetzten IBM-PCs und -Server garantieren in Verbindung mit der IBM DB2 Datenbank und dem Tivoli Storage Manager (TSM) eine enorme Zeitersparnis im täglichen Umgang und mehr Sicherheit für die Patientendaten. Darüber hinaus entwickelte Netzlink ein speziell auf die Anforderungen von HSI abgestimmtes Labormanagementsystem. Mit Hilfe dieser Software werden eingehende Proben nach Eingabe in das System sortiert und Arbeitslisten zugeordnet, um den Ablauf im Labor effektiver zu gestalten. Die neue Software unterstützt auch die Diagnose: mit Hilfe eines Eingabeformulars werden verschiedene Kriterien abgefragt und so die Auswertung der Proben erleichtert. Die Zuordnung der Daten zu verschiedenen Patienten und Behandlern erfolgt automatisch.
Nutzen
Durch das neue System konnten dringend benötigte Funktionserweiterungen vorgenommen werden“, erklärt Holger Czekalla, IT-Leiter des HSI. „Es ist zuverlässig, wartungsfreundlich, leicht administrierbar und über einen Linux-basierten Server sehr stabil. Wichtige Funktionsabläufe konnten durch Automatisierungen zusammengefügt werden und damit Kosten gesenkt werden. Vor allem buchhalterische Aufgaben wurden automatisiert, was mit dem alten System nicht mehr möglich war.“ Dank der Erneuerung der Hardware und der Einführung der eigens von Netzlink entwickelten Warenwirtschaftssoftware konnte das HSI Performance und Zuverlässigkeit seines Systems optimieren und so die Arbeitsabläufe innerhalb des Institutes verbessern.
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